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Geschrieben von: Mag. Jair Viloria
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Mittwoch, 23. April 2008 05:36 |
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Notwendig ist eine Ökumene, die den Glauben ernstnimmt. (so Kard. Joh. Willebrands in: "30 Tage" 11/1997,30) Der bedeutende protestantische Theologe Oscar Cullmann, der als Beobachter der Evangelischen Christenheit am 2. Vatikanischen Konzil teilnahm, sprach sich wiederholt entschieden gegen die "Interkommunion", also den gemeinsamen Kommunionempfang von Katholiken und Protestanten aus. Seiner Erfahrung nach seien solche Feiern nämlich weniger Ausdruck der Gemeinschaft im Glauben, als vielmehr der Gleichgültigkeit in Glaubensfragen. Es komme nicht mehr darauf an, was eigentlich gefeiert werde, sondern nur noch dass gemeinsam gefeiert werde. Auf diese Weise aber mache man sich schuldig am Glauben. Leitbild einer verantwortlichen Ökumene, einer Ökumene, die Glaubenswahrheiten nicht verleugnet, könnte Kardinal Ratzingers Wort von der "operativen Einheit" sein. Ökumene hieße dann: Gemeinsames Zeugnisgeben für das Evangelium und gemeinsamer Einsatz für die Menschenwürde in einer mehr und mehr entchristlichten Welt.
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Aktualisiert ( Mittwoch, 23. April 2008 05:47 )
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